Von 23. bis 25. August war es dieses Jahr wieder soweit. Der VDP lud rund 200 der weltweit wichtigsten Sommeliers, Publizisten und Weinexperten nach Wiesbaden ein, um sich ein Urteil über den neuen Jahrgang der Grossen Gewächse (GG) zu bilden. Dieses Jahr konnte ich auf Grund eines privaten Termin nur an zwei Tagen probieren. Von den angestellten 397 Weinen habe ich 320 geschaftt. Über meine Eindrücke und Einschätzungen zu den einzelnen Regionen sowie mein Urteil zu den angestellten Rieslingen werde ich in diesem Beitrag berichten. Meine Eindrücke zu den Burgundern und Silvanern findest du am Mittwoch in meinem Newsletter.
Max Kaindl, 30. August 2026
Lesezeit etwa 15 Minuten
VDP.GROSSES GEWÄCHS®
Vorpremiere 2026 —
Alles über Riesling

Bevor es losgeht, ein kurzer Vermerk zur besseren Einordnung meiner Notizen. Verkostet habe ich – soweit möglich – blind. Ich kannte lediglich die zu verkostende Region, die Rebsorte und die Flightnummer, jedoch nicht die Weine und Weingüter des einzelnen Flights. Bei den beschriebenen Weinen geht es mir nicht immer um die höchste objektive Bewertung, sondern auch darum, ob mich ein Wein persönlich berührt hat. Gänsehaut-Feeling? Lagerfeuerstimmung? Oder einfach nur Pure Joy? Faktoren, die ich in meinen unten gelisteten persönlichen Highlights mit einbezogen habe.
Meine hier festgehaltenen Eindrücke können allerdings nur Momentaufnahmen abbilden, die entsprechend eingeordnet werden sollten. Sie ergeben vielmehr ein gesamtheitliches Bild aus vielen einzelnen Puzzleteilen. In meinem Fall: das Bild des Jahrgangs 2025 für Riesling – und vereinzelt 2024.
Da eine ausführliche Beschreibung aller 320 verkosteten Weine den Rahmen dieses Blogs sprengen würde, habe ich mich auf die Highlights der einzelnen Regionen sowie deren Gesamteindruck fokussiert. Die vollständige Liste werde ich in meinem Abonennten auf Substack zur Verfügung stellen.



Mosel-Saar-Ruwer
57 Rieslinge. 2025, wenn nicht anders angegeben.
2025 ist an der Mosel ein erfreulich reifer und für die Region ungewöhnlich dichter Jahrgang mit einer bemerkenswert breiten Phalanx überzeugender GGs. Wärme und Trockenheit haben der kühlen Region in diesem Fall gutgetan. Wo manche Große Gewächse von der Mosel in kühleren Jahren auf mich zu dünn oder übermäßig filigran wirken, konnten die Weine 2025 ihre Eleganz bewahren und zugleich von mehr Stoffigkeit, Struktur und Fülle profitieren.
So kann ich mit voller Überzeugung sagen: In einigen Moselbetrieben lässt sich 2025 bei den GGs nahezu blind zugreifen. Das freut mich für die Region umso mehr, weil sie 2024 nicht nur mit Kühle und langen Regenphasen, sondern auch mit teils verheerendem Frühjahrsfrost zu kämpfen hatte. An meiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber Riesling-GGs von der Mosel ändert dieser erfreuliche Jahrgang allerdings nichts. Meine Gründe dafür habe ich an anderer Stelle ausführlich dargelegt.
Kommen wir nun zu den Weinen, die mich wirklich begeistert haben. Wenn mich von einem Weingut mehrere Weine überzeugen, fasse ich das als „Weingutsbericht“ zusammen. Wer sich für mein Bewertungssystem interessiert, findet hier weitere Infos.
Beste Kollektion – Mosel
Am meisten überzeugte mich in diesem Jahr die Kollektion von Maximin Grünhaus. Abtsberg und Herrenberg tragen beide jene prägende grüne Würze in sich, die ich in dieser Form nur von diesem Ort kenne. Reif, saftig und verspielt, zugleich mit dichtem, festem Kern und viel Druck: Diese Weine verbinden Substanz mit einer bemerkenswerten Schwerelosigkeit. Sie zeigen vieles von dem, was ich mir von einem Großen Gewächs erhoffe.
Leicht vor dem Herrenberg sah ich in diesem Jahr den Abtsberg. Er wirkte etwas reifer und saftiger, dadurch auch strukturierter und komplexer. Am meisten freut mich jedoch, dass Amelie und Maximin nach dem verheerenden Frostjahr 2024 eine so strukturierte, finessenreiche und präzise Kollektion geschaffen haben. Getragen von Eleganz und Balance. Beeindruckend.
Unbedingt erwähnenswert
Hier ließen sich in diesem Jahr viele Winzer nennen. Die Mosel präsentierte sich erfreulich strukturiert und komplex, häufig mit betörender Saftigkeit. Besonders eingehen möchte ich auf die Weine von Schloss Lieser und Matthias Knebel.
Als eine der wenigen Winzerfamilien Deutschlands gelingt es Familie Haag vom Weingut Schloss Lieser fast jedes Jahr, sowohl eine zauberhafte Süßwein- als auch eine überzeugende trockene Kollektion zu präsentieren. Vor allem das GG aus dem Niederberg Helden hat mich diesmal mitgerissen. In der Nase dicht und verspielt, zugleich zart, hellfleischig und feinwürzig; animierend, aber mit Tiefe. Am Gaumen rassig, kernig, straff und kompakt, mit viel Druck, heller Würze und heller Steinfrucht. Die lebendige Säure gibt dem Wein ein vertikales, athletisches Gerüst. Langes, salziges Finish.
Unbedingt nennen möchte ich auch Matthias Knebel. Seit Jahren entstehen in seinem Weingut an der Terrassenmosel ausgesprochen präzise und stoffige trockene Rieslinge, die aus meiner Sicht mehr Aufmerksamkeit verdienen. Mit seinem 2025er Uhlen hat er sein bisheriges Meisterwerk abgeliefert. In der Nase hell und zunächst von einem feinen Hefeschleier bedeckt, dahinter weiße Steinfrucht und helle Blüten; leise und dennoch tief. Am Gaumen kristallin strukturiert, mit guter Reife, aber klar auf der frischen Seite. Saftige Säure, langes, salziges und nur ganz zart schmelziges Finish. Ein Charmeur auf allerhöchstem Niveau, der noch etwas Zeit braucht.
Hidden Gems
Neben den großen, bekannten Namen möchte ich auch einige „Hidden Gems“ hervorheben. Wiesbaden bietet die wunderbare Gelegenheit, Weingüter zu entdecken, die nicht dauerhaft im Rampenlicht der einschlägigen Weinmagazine stehen. Ein solches Weingut ist Grans-Fassian. Katharina hat in diesem Jahr einmal mehr rassige, würzige und wunderbar balancierte Rieslinge abgefüllt.
Mein Highlight der homogenen Kollektion war der Hofberg. In der Nase ein animierender Mix aus schwarzem Pfeffer, Kräutern und Grapefruit. Am Gaumen folgt eine regelrechte Attacke: straff und fein, mit heller Frucht und einer Fülle von Kräutern. Tief, kompakt, adstringierend und zupackend, dazu würzige, zestige Frische und ein Finish mit enormem Potenzial. Ein Weingut, das man im Blick behalten sollte. Die trockenen Weine sind in den vergangenen Jahren deutlich straffer, trockener und zupackender geworden. Eine Entwicklung, die sich 2025 konsequent fortsetzt.
Was gesagt werden muss
Zwei Punkte haben mich in Wiesbaden gestört. Ich spreche sie im Moselteil an, weil sie mir vor allem bei einzelnen Weinen aus dieser Region aufgefallen sind.
Zum einen wurden Weine gezeigt, die nach meinem Kenntnisstand die zweite Anerkennungsprobe noch nicht bestanden hatten und damit offiziell noch nicht als GG bezeichnet werden durften. Das hat mich irritiert. Denn welche Funktion hat eine Anerkennungsprobe, wenn Weine bereits zuvor auf einer GG-Vorpremiere vorgestellt werden? Und was geschieht, wenn ein dort präsentierter Wein anschließend die zweite Prüfung nicht besteht, am Markt aber bereits Aufmerksamkeit oder sogar Nachfrage erzeugt hat?
Meine Position ist klar: Ein Wein ist erst dann ein GG, wenn er beide Anerkennungsproben des VDP erfolgreich durchlaufen hat. Zuvor gehört er aus meiner Sicht nicht auf eine VDP.GG Vorpremiere. Deshalb habe ich diese Weine nicht verkostet. Für künftige Veranstaltungen wünsche ich mir eine entsprechend eindeutige Zulassungspraxis. Statt das Feld um noch nicht anerkannte Weine zu erweitern, sollte der VDP die Qualitätsschraube aus meiner Sicht an anderer Stelle anziehen und bei den Anerkennungsproben der Regionalverbände konsequenter prüfen.
Der zweite Punkt betrifft Fassproben – nicht ausschließlich, aber besonders auffällig an der Mosel. Sie gemeinsam mit bereits abgefüllten Weinen sinnvoll und halbwegs vergleichbar zu verkosten, ist ausgesprochen schwierig. Im direkten Vergleich geraten Fassproben oft ins Hintertreffen, ohne dass dies zwingend etwas über ihre spätere Qualität aussagt. Warum also nicht so konsequent handeln wie Matthias Knebel, der seine Weine im vor zwei Jahren gar nicht erst anstellte, weil sie noch nicht abgefüllt waren? Eine Vorpremiere gewinnt an Aussagekraft, wenn die Proben einen vergleichbaren Entwicklungsstand haben.
Und damit zu meinen persönlichen und qualitativen Highlights
Persönlich
Abtsberg (Maximin Grünhaus), groß
Uhlen (Knebel), groß
Rausch (Zilliken), excellent
Hofberg (Grans-Fassian), excellent
Niederberg Helden (Schloss Lieser), groß
Marienburg Rothenpfad (Clemens Busch), groß
Lambertskirch (Lauer),groß
Qualitativ
Abtsberg (Maximin Grünhaus), groß
Scharzhofberger P (Van Volxem), groß
Uhlen (Knebel), groß
Niederberg Helden (Schloss Lieser), groß
Marienburg Rothenpfad (Clemens Busch), groß
Lambertskirch (Lauer),groß
Marienburg Falkenlay (Clemens Busch), groß
Juffer-Sonnenuhr (Fritz Haag), groß
Niederberg Helden (Schloss Lieser), groß
Mittelrhein
2 Rieslinge. Alle aus 2025.
Gerade einmal zwei Weine, ein Weingut – da wäre es nicht fair, von einem repräsentativen Eindruck der Region zu sprechen.
Rheingau
34 Rieslinge. 2024, wenn nicht anders angegeben
Der Rheingau steht seit einigen Jahren im Kreuzfeuer der Kritik – oft harsch und gelegentlich mit fast genüsslicher Zuspitzung. Den Kern dieser Kritik kann ich nachvollziehen, vieles daran ist mir jedoch zu pauschal und zu wenig fundiert. Denn eines sollte man klar sagen: Die Weine sind keineswegs grundsätzlich schlecht. Im Gegenteil. Durch ihren häufig leicht süßlichen Kern besitzen viele beim Verkosten einen unmittelbaren Charme. Für viele Weintrinkerinnen und Weintrinker ist das sogar ein Plus: Eine Spur zusätzlicher Süße kann für Gefälligkeit und frühe Zugänglichkeit sorgen. Was uns professionell Verkostende gelegentlich stört, macht diese Weine für ein breiteres Publikum mitunter erst besonders attraktiv. Wer meine Gedanken dazu ausführlicher lesen möchte, dem empfehle ich meinen letztjährigen Bericht aus Wiesbaden.
Da viele Rheingauer GGs erst nach zwei Jahren auf den Markt kommen, standen diesmal erneut 2024er und 2025er nebeneinander. Das erschwert sowohl den direkten Vergleich als auch ein allgemeines Fazit zum Jahrgang 2025 im Rheingau. Von den verkosteten 2025ern lässt sich dennoch sagen, dass die kühleren, höher gelegenen Lagen in diesem Jahr im Vorteil zu sein scheinen. 2024 war aus meiner Wahrnehmung insgesamt eher schwierig: Viele Weine wirkten entweder verwässert oder in ihrem Zusammenspiel aus Säure, Phenolik und Frucht nicht vollständig ausbalanciert.
Highlights
Peter Jakob Kühn (PJK) und Robert Weil teilten sich für mich in diesem Jahr den ersten Platz. Weils 2025er Gräfenberg zeigte sich überraschend präsent. In der Nase hell, mit weißem Fruchtfleisch, fest, dicht und tief; vibrierend zitrisch, mit Grapefruit und hellen Blüten. Am Gaumen saftig und trocken, dicht und elektrisierend, mit zupackendem Gerbstoff und lebendiger Säure. Ein festes, vertikales Gerüst trägt die helle Steinfrucht. Alles steht unter Spannung, zugleich besitzt der Wein eine herrliche Frische und Balance. Das lange, saftig-zitrische und leicht salzige Finish wird von einem hauchzarten Schmelz begleitet. Für mich der beste junge Gräfenberg der 2020er-Jahre.
PJK zeigte 2024 eine starke, wenn auch heterogene Kollektion. Insgesamt waren die Weine deutlich von Kräutern und grüner Würze geprägt, mit fester, dichter Struktur und guter Länge, für mich jedoch häufig ohne großes unmittelbares Trinkvergnügen. Die Qualität ist unbestritten; der Trinkspaß blieb bei manchen Weinen dennoch auf der Strecke.
Eine hocherfreuliche Ausnahme war die Jungfer. Dieser Wein leuchtete förmlich aus dem Rheingauer Feld heraus. In der Nase noch etwas dichter und tiefer als der Sankt Nikolaus, am Gaumen herrlich saftig, zupackend, straff und balanciert. Lebendig, stoffig und enorm salzig. Ein Gedicht von einem GG. Enttäuscht war ich hingegen vom Berg Schlossberg. Nach dem gelungenen Premierenjahrgang 2023 konnte er meine hohen Erwartungen diesmal nicht erfüllen.
Unbedingt erwähenswert
Auch Prinz überzeugte in 2025 erneut. Die Weine haben jene Dichte und Komplexität wiedergefunden, die mich bereits am hervorragenden 2023er-Jahrgang begeistert hatten.
Persönlich
Gräfenberg (Weil), groß
Jungfer (PJK), groß
Berg Schlossberg (Prinz), exzellent
Berg Schlossberg (Wegeler), exzellent
Qualitativ
Gräfenberg (Weil), groß
Berg Schlossberg (Prinz), exzellent
Jungfer (PJK), groß
Doosberg (PJK), exzellent
Schloss Johannisberg (Schloss Johannisberg), exzellent
Nahe
30 Rieslinge. 2025, wenn nicht anders angegeben.
„Zurück zu gewohnter Stärke“ lautet mein Fazit für die Nahe 2025. Nach dem verheerenden Frostjahr 2024 und den damit verbundenen, teils unausgewogen und leicht wässrig wirkenden Weinen präsentierten sich viele Nahe-Rieslinge wieder auf dem gewohnt hohen Niveau.
Besonders auffällig war die ungewöhnlich ausgeprägte Extraktsüße vieler Weine. Angesichts der Witterung überrascht das nicht, in jungen Rieslingen hatte ich sie in dieser Intensität bislang dennoch selten wahrgenommen. Um meine Beobachtung besser einzuordnen, habe ich mich mit erfahrenen Kollegen ausgetauscht. Bei einem Kaffee am Dienstagmorgen sprachen Felix Bodmann vom Schnutentunker, Christoph Raffelt von Originalverkorkt und ich ausführlich über die Nahe, die dort deutlich wahrnehmbare Süße und die stilistische Ähnlichkeit vieler 2025er.
Felix führt den süßen Eindruck vor allem auf den hohen Extrakt zurück, nicht auf Restzucker. Beide halten eine Entwicklung für möglich, die an 2012 oder 2015 erinnert. Demnach könnten die Weine in den kommenden ein bis zwei Jahren zunächst recht mollig wirken. Ob es tatsächlich so kommt, bleibt abzuwarten.
Mich störte vor allem die leider wieder erstarkte, sehr dominante Reduktion bei Schäfer-Fröhlich. Sie prägte die gesamte Kollektion so stark, dass die Weine sensorisch sehr ähnlich wirkten. Die Unterschiede zwischen den Lagen waren für mich in diesem Stadium kaum zu erkennen. Das heißt ausdrücklich nicht, dass die Weine qualitativ schwach wären. Ihr Niveau ist unbestritten hervorragend. Doch Herkunft im Sinne klar nachvollziehbarer Weinbergsunterschiede ließ sich für mich bei dieser Verkostung nur schwer erfassen.
Beste Kollektion – Nahe
Die Kollektion des Jahres lieferte an der Nahe diesmal Emrich-Schönleber. Der 2025er Halenberg ist ein Monument, das Gänsehaut auslöst. In der Nase strahlend, fein und elegant, etwas dunkler und für mich balancierter als das Frühlingsplätzchen. Am Gaumen dann ein erhabener Saft: salzig, vibrierend, enorm dicht und fest, mit betörender Frische und Balance. Alles ist fein und elegant miteinander verwoben. Das Finish wirkt salzig, sehr fest und ungemein animierend.
Bei Dönnhoff habe ich mich besonders über das Comeback der Hermannshöhle gefreut. War sie 2024 ausgesprochen filigran geraten, überzeugte sie mich 2025 mit einem tiefen, dunklen und festen Kern. Im Finish baut sie schönen Druck auf. Wer sich hinter die in der Jugend noch recht präsente Extraktsüße vortastet, kann bereits die Kraft und Erhabenheit erahnen, die diesen Wein über Jahrzehnte tragen dürften.
Mein Geheimtipp bei Dönnhoff ist in diesem Jahr allerdings der Im Mühlenberg. In der Nase etwas heller und präziser als die Hermannshöhle. Am Gaumen dicht, fein, präzise und stoffig, zugleich klar auf der hellen Seite. Feine helle Würze, gute Balance und ein salziges, animierend zitrisches, sehr langes Finish. Ein herrlich klares GG. Dönnhoff für Schlaue.
Unbedingt erwähnenswert
Joh. Bapt. Schäfers Pittermännchen zeigte die für das Weingut so typische kristalline und präzise herausgearbeitete Frucht. Hell, druckvoll und saftig, am Gaumen mit einer spannenden, zubeißenden Phenolik. Besonders überzeugte mich das dunkelwürzige Finish. Ein sehr gelungener Wein.
Diel stellte in diesem Jahr die 2024er-Kollektion an. In der Breite absolut überzeugend, mit dem Burgberg an der Spitze. In der Nase dunkel und würzig, am Gaumen saftig, salzig, enorm fest und dicht gespannt. Das lange Finish ist zart, fein balanciert, elegant und tänzelnd. Ein zarter Riese.
Persönlich
Halenberg (Emrich-Schönleber), groß
Im Mühlenberg (Dönnhoff), groß
Burgberg (Diel), groß
Pittermännchen (Joh. Bapt. Schäfer), groß
Hermannshöhle (Dönnhoff), groß
Goldloch (Diel), groß
Qualitativ
Halenberg (Emrich-Schönleber), groß
Dellchen (Dönnhoff), groß
Burgberg (Diel), groß
Felseneck (Schäfer-Fröhlich), groß
Hermannshöhle (Dönnhoff), groß
Stromberg (Schäfer-Fröhlich), groß
Pittermnännchen (Joh. Bapt. Schäfer), groß
Burgberg (Kurger-Rumpf), groß
Rheinhessen
29 Rieslinge. 2024, wenn nicht anders angegeben.
Rheinhessen hat für mich in diesem Jahr die Nase vorn, wenn es um die stärkste Rieslingregion geht. Die Weine sind ungemein konzentriert, dicht, komplex und stoffig, ohne in Opulenz oder ausladende Breite abzugleiten. Einige davon wird man in zehn bis fünfzehn Jahren womöglich zu den besten deutschen Rieslingen des aktuellen Jahrhunderts zählen. Bei den bekannten Spitzenbetrieben lässt sich nahezu blind einkaufen. Erfreulicherweise gab es gerade unter den sonst eher als zweitklassig betrachteten GG-Lagen einige positive Überraschungen.
Eine davon war Wittmanns Kirchspiel. In der Nase hell, mit viel weißem Fruchtfleisch, steinig, präzise und dicht verwoben. Am Gaumen frisch, leicht salzig und strahlend, mit viel Gesteinsmehl; alles wirkt hell und klar. Herrlich. Eine Brillanz, die ich beim Kirchspiel sonst vor allem von Wechsler kenne. Natürlich strahlt in diesem Jahr auch der Morstein mit seiner typisch dunkleren Würze und Stoffigkeit – aber das ist inzwischen kaum noch eine Überraschung.
Beste Kollektion Rheinhessens – und Deutschlands
Die für mich beste Kollektion nicht nur Rheinhessens, sondern ganz Deutschlands haben Carolin und Oliver Spanier geschaffen. Vor allem die Weine aus dem Zellertal von Battenfeld-Spanier brillierten mit monumentaler Tiefe, Vibration, Dichte und Balance, wie ich sie bei jungen trockenen Rieslingen nur selten erlebt habe.
Ein persönliches Denkmal hat sich Oliver für mich mit seinem 2025er Frauenberg gesetzt. Eigentlich weiß ich kaum, was ich über diesen Wein schreiben soll – außer: absoluter Gänsehautmoment. Er hat mich so berührt, dass ich nach der Verkostung fünfzehn Minuten Pause brauchte.
Der Versuch einer angemessenen Beschreibung: In der Nase dicht und konzentriert, mit enorm viel Gesteinsmehl, hellen Kräutern und weißen Blüten; nahezu fruchtlos, ungemein nobel, tief und fest. Am Gaumen reifer Apfel und wieder viel Gesteinsmehl. Tief, fest, enorm saftig, nobel, dicht und engmaschig gewirkt; irrwitzig salzig, zupackend und kompakt. Das salzig-saftige Finish scheint nicht enden zu wollen. Gänsehaut eben. Ganz nah an der Perfektion.
Unbedingt erwähnenswert
Eine ausdrückliche Erwähnung verdienen auch die Knewitz-Weine. Sie tragen nicht nur seit dem vergangenen Jahr ein neues Design, sondern haben sich auch stilistisch spürbar verändert: mehr Finesse, mehr Ausdruck, weniger Opulenz und – aus meiner Sicht erfreulich – deutlich weniger bis gar keine wahrnehmbare Reduktion. Die gesamte Kollektion habe ich mit großer Freude verkostet.
Allen voran den Honigberg: In der Nase zunächst sehr leise, dahinter reifer Apfel und etwas Gesteinsmehl; saftig und tief. Am Gaumen ein enorm präziser, feiner Saft mit klarem rotem Apfel. Hervorragende Balance aus Säure, Stoffigkeit und präziser Frucht. Elegant, kompakt, fest und dicht, dabei tief und nobel. Ein reifer, betörender Saft mit sehr langem Nachhall.
Generell lässt sich festhalten, dass Lagen mit einem ausgewogenen Verhältnis von Ton beziehungsweise Lehm und Kalk in diesem Jahr für mich knapp vor dem Roten Hang lagen.
Nicht unerwähnt bleiben soll allerdings, dass einige rheinhessische Betriebe ihre Weine nicht anstellten. Deshalb konnte ich in Wiesbaden kein vollständig abschließendes Bild der Region gewinnen. Da dies nicht nur Rheinhessen betraf, greife ich das Thema in meinem Gesamtfazit noch einmal gesondert auf.
Persönlich
Frauenberg (Battenfeld-Spanier), groß
Zellerweg am Schwarzen Herrgott
(Battenfeld-Spanier), groß
Kirchspiel (Wittmann), groß
Hipping (Kühling-Gillot), groß
Herrkretz (Wagner-Stempel), groß
Honigberg (Knewitz), groß
Morstein (Gutzler), exzellent
Qualitativ
Frauenberg (Battenfeld-Spanier), groß
Kreuzberg (Battenfeld-Spanier), groß
Zellerweg am Schwarzen Herrgott
(Battenfeld-Spanier), groß
Brunnenhäuschen (Wittmann), groß
Morstein (Wittmann), groß
Kirchspiel (Wittmann), groß
Honigberg (Knewitz), groß
Hundertgulden (Knewitz), groß
Rothenberg (Kühling-Gillot), groß
Pettenthal (Kühling-Gillot), groß
Hipping (Kühling-Gillot), groß
Herrkretz (Wagner-Stempel), groß
Scharlachberg (Bischel), groß
Pfalz
63 Rieslinge. 2025, wenn nicht anders angegeben.
Die Pfalz hat mich in diesem Jahr weniger abgeholt, als ich es aus den Vorjahren gewohnt bin. Vielleicht hatte sie nach den durchweg starken Rieslingen aus Rheinhessen einen schweren Stand. Vielleicht liegt es auch daran, dass mich die Region in den vergangenen Jahren mit außergewöhnlich starken Weinen verwöhnt hat. Meine Einordnung ist deshalb immer in Relation zum grundsätzlich sehr hohen Niveau der trockenen Pfälzer Rieslinge zu lesen.
Beste Kollektion – Pfalz
An der Mittelhaardt hatte für mich diesmal eindeutig Christmann die Nase vorn. Aufmerksame Leserinnen und Leser wissen, dass mir die Rieslinge des Weinguts in den vergangenen Jahren oftmals zu dünn und filigran erschienen. Trotz des stets hohen Niveaus fehlte mir gelegentlich die nötige Konzentration für wirklich ausdrucksstarke und langlebige GGs.
2025 war das anders. Möglicherweise hat der warme, trockene Jahrgang trotz der bei Christmann gewohnt frühen Lese genügend Extrakt und Fülle hervorgebracht, um der filigranen Stilistik Substanz entgegenzusetzen. So zieht sich eine beeindruckend hohe Qualität durch die gesamte Kollektion. In meinen Notizen steht: „Back to the roots.“ Leicht vor dem Idig sah ich diesmal die Meerspinne. Sie wirkte zitrischer, fester, dichter, kompakter und strukturierter, mit mehr Salz und Spannung im sehr langen Finish. Extrem gut.
Etwas schwerer tat ich mich in diesem Jahr mit einem Großteil der Weine von Bürklin-Wolf. Vor allem Pechstein, Hohenmorgen und Ungeheuer wirkten auf mich diffus, aus der Balance und wenig aussagekräftig. Bereits im Frühjahr hatte ich erstmals in den Jahrgang hineingekostet und die Weine damals grandios gefunden. Umso wichtiger ist mir die ehrliche Einordnung: In Wiesbaden präsentierten sie sich so untypisch, dass ich mich bewusst gegen eine Bewertung oder ausführlichere Beschreibung entschieden habe. Diese Momentaufnahme sollte nicht mehr sein als das.
Dafür hat mich Bürklin-Wolfs Gaisböhl regelrecht umgehauen. Es ist schön zu beobachten, wie es Nicola Libelli und seinem Team gelingt, diese heutige Monopollage Jahr für Jahr präziser und ausdrucksstärker auf die Flasche zu bringen und damit dem Charakter dieser wahrhaft Großen Lage immer näherzukommen. In der Nase strahlend, hell, klar und präzise, deutlich feiner und dichter als die anderen Bürklin-Weine, mit heller Würze und weißem Pfeffer. Am Gaumen saftig, strukturiert, dicht und balanciert; tänzelnd und fein, mit hellem Saft und zartem Schmelz. Im langen, präzisen und helltönigen Finish wird der Wein zunehmend fester. Einer der besten 2025er der Pfalz und Deutschlands.
Unbedingt erwähnenswert
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, möchte ich erneut auf die überzeugenden Weine von Acham-Magin aus Forst – insbesondere den Jesuitengarten – und die Rieslinge von Kranz aus der Südpfalz hinweisen.
Bei Kranz hatte die Kalmit in diesem Jahr eindeutig die Nase vor dem Kirchberg, der auf mich leicht grünlich und unreif wirkte. Die Kalmit präsentierte sich deutlich balancierter, reifer und feiner, mit wunderbarem Saft. So geht großer Riesling aus der Südpfalz.
Acham-Magin brilliert einmal mehr mit einer Kollektion, die für mich Pfälzer Klassik in Bestform verkörpert. Ein echter Underdog an der Mittelhaardt, der Jahr für Jahr verlässlich abliefert und dennoch viel zu wenig Beachtung findet.
Persönlich
Meerspinne (Christmann), groß
Gaisböhl (Bürklin-Wolf), groß
Idig (Christmann), groß
Kastanienbusch (Rebholz), groß
Jeusitengarten (Acham-Magin), exzellent
Kalmit (Kranz), groß
Annaberg (Rings), groß
Qualitativ
Pechstein (Bürklin-Wolf), groß
Gaisböhl (Bürklin-Wolf), groß
Annaberg (Rings), groß
Weilberg (Rings), groß
Kirchenstück (Acham-Magin), groß
Kalmit (Kranz), groß
Meerspinne (Christmann), groß
Idig (Christmann), groß
Kastanienbusch (Rebholz), groß
Franken
12 Rieslinge. 2025, wenn nicht anders angegeben.
Franken zeigt ein weiteres solides Jahr mit durchgehend gutem Grundniveau und erfreulich starker Spitze. Ähnlich wie in Rheinhessen und der Pfalz präsentieren sich die Weine stoffig, extraktreich und tief, zugleich meist gut balanciert. Viele sind schon jetzt erstaunlich zugänglich – vorausgesetzt, man hat mit der ausgeprägten Extraktsüße kein Problem.
Hier und da begegnet einem weiterhin eine eher dekorative, für meinen Geschmack zu wenig fokussierte Stilistik mancher traditionsreicher Betriebe. Doch selbst dort gab es positive Überraschungen. Das beste Beispiel ist der Stein-Berg vom Bürgerspital zum Heiligen Geist: klar, elegant und deutlich fokussierter, als ich erwartet hatte.
An der Spitze des fränkischen Rieslings steht 2025 erneut das bewährte Duett – nach dem Fehlen der Weine von Paul Weltner – aus Fürst und Luckert. Dicht dahinter folgt das Weingut am Stein, dessen Riesling aus dem Stettener Stein Jahr für Jahr an Präzision und Finesse gewinnt. Ebenfalls hervorzuheben sind Max Müller I und das Bürgerspital, die mit hervorragenden Rieslingen auf Augenhöhe mit der Spitze agieren.
Franken liefert damit erneut eine Kollektion, die Lust darauf macht, die Region noch intensiver ins Glas zu nehmen.
Persönlich
Maustal (Luckert), groß
Centfragenberg (Fürst), groß
Stettener Stein 2024 (Weingut am Stein), groß
Ratsherr (Max Müller I), exzellent
Qualitativ
Maustal (Luckert), groß
Centfragenberg (Fürst), groß
Stein-Berg (Bürgerspital zum Hl. Geist), exzellent
Ratsherr (Max Müller I), exzellent
Stettener Stein 2024 (Weingut am Stein), groß
Württemberg / Baden
16 Rieslinge
Württemberg und Baden musste ich in diesem Jahr aus Zeitgründen leider auslassen.
Fazit
Ein Halleluja auf 2025!
Was bleibt nach drei langen, intensiven und lehrreichen Tagen als Essenz? Zunächst noch einmal der Hinweis: Meine Eindrücke sind Momentaufnahmen und sollten entsprechend eingeordnet werden. Es sind einzelne Puzzleteile, die sich erst in der Summe zu einem Gesamtbild fügen.
Einige der in Wiesbaden angestellten Rieslinge hatte ich bereits im Frühsommer als Fassproben bei Weingutsbesuchen verkostet. Häufig hat sich mein erster Eindruck bestätigt oder sogar gefestigt.
Zum Jahrgang 2025
2025 bringt in vielen Rieslingen eine außergewöhnliche Konzentration hervor und präsentiert sich über die Regionen hinweg deutlich homogener als die vorangegangenen Jahrgänge. Prägend sind ein hoher Extrakt mit entsprechend markantem Süßeeindruck, reife Phenolik, eine feste Struktur und erfreulich präsente, meist gut eingebundene Säure. Wo es den Winzern gelungen ist, diese Kräfte in Balance zu bringen, sind monumentale Weine entstanden. Fehlt dagegen das notwendige Gegengewicht aus Säure und phenolischer Spannung, tritt vor allem die Süße hervor. Solche Rieslinge könnten sich in den kommenden Jahren zu eher molligen Vertretern mit begrenzter Trinkfreude entwickeln.
Gerade die ungewöhnlich ausgeprägte Extraktsüße erschwert mir eine seriöse Prognose. In jungen trockenen Rieslingen habe ich sie in dieser Intensität bislang nicht erlebt. Möglicherweise auch deshalb, weil mein eigener Erfahrungshorizont nicht weit genug zurückreicht. Mit Aussagen zu Alterungszyklen und historischen Parallelen bin ich deshalb bewusst vorsichtig. Alles andere wäre zum jetzigen Zeitpunkt eher Behauptung als belastbare Einschätzung.
Anhaltspunkte liefern dennoch ältere Aufzeichnungen und die Erinnerungen erfahrener Winzer. Besonders häufig fallen die Jahrgänge 2012 und 2015, mit etwas größerem Abstand gelegentlich auch 2009. Da ich diese Weine selbst nicht in vergleichbarer Breite in ihrer Jugend verkostet habe, suchte ich in Wiesbaden gezielt das Gespräch mit Menschen, die ihre Entwicklung von Anfang an verfolgen konnten. Bemerkenswert war, wie oft dabei unabhängig voneinander erneut 2012 und 2015 als Referenzen genannt wurden. Das bedeutet keineswegs, dass 2025 denselben Weg nehmen muss. Als vorsichtige Orientierung erscheinen mir diese Vergleiche derzeit jedoch plausibler als jede präzise Vorhersage. Ob sich der hohe Extrakt mit der Zeit harmonisch einfügt und zusätzliche Tiefe verleiht oder einzelne Weine zunächst in eine mollige Phase führt, wird erst die Flaschenreife zeigen.
Für mich ist 2025 vor allem ein Strukturjahrgang. Die besten Rieslinge besitzen nahezu alles, was große trockene Vertreter dieser Rebsorte ausmacht: Konzentration und Substanz, aber ebenso Spannung, Balance und Frische. Wer genau solche Weine sucht, wird mit dem Jahrgang große Freude haben. Einige seiner Spitzen könnten sich sogar so entwickeln, dass wir in zehn Jahren sagen: Das war der stärkste Wein aus dieser Lage im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts.
2025 zeigt damit eindrucksvoll, warum Riesling zu Recht die Spitzenposition unter den heimischen Rebsorten einnimmt. Mehr noch: Die besten Weine unterstreichen, dass Riesling international mit den großen Rebsorten auf Augenhöhe steht und Deutschland mit den bedeutenden Weinherkünften der Welt konkurrieren kann.
Was gesagt werden muss
Leider zeichnet sich in Wiesbaden immer deutlicher eine Tendenz ab: Mehr Winzer stellen nur noch Teile ihrer Kollektion an oder bleiben der Veranstaltung ganz fern. Das ist bedauerlich, weil dadurch ein belastbarer Gesamteindruck einzelner Regionen – und letztlich auch Deutschlands – zunehmend erschwert wird.
Man könnte es sich leicht machen und fordern, der VDP müsse seine Mitglieder schlicht zur Teilnahme verpflichten. Das griffe jedoch zu kurz und würde die möglichen Ursachen ausblenden. Nach meinem Eindruck haben manche Winzer durchaus nachvollziehbar das Gefühl, dass ihre Weine in Wiesbaden in den vergangenen Jahren zu wenig Beachtung gefunden haben.
Natürlich besteht kein Anspruch auf eine Erwähnung, nur weil ein Betrieb seine Weine anstellt. Ebenso verständlich ist aber die Frage, weshalb ein Winzer mit erheblichem Aufwand seine besten Flaschen nach Wiesbaden schicken soll, wenn sie bei einem großen Teil der Verkostenden selten oder gar nicht im Glas landen.
Wenn der VDP möchte, dass mittelfristig wieder mehr Betriebe ihre Weine vollständig bei der Vorpremiere zeigen, wird er sich deshalb auch mit der Zusammensetzung und Arbeitsweise des Verkosterkreises beschäftigen müssen. Ähnlich wie die Jungs von Prädikatsmemes hätte ich dazu durchaus ein paar Ideen. @VDP: Bei Interesse gerne melden.
Merci
Zum Abschluss möchte ich dem VDP und dem gesamten Orga-Team rund um Theresa Olkus und Hilke Nagel in Wiesbaden ein großes Dankeschön aussprechen. Danke für die Einladung zu dieser außergewöhnlichen und perfekt organisierten Veranstaltung. Es war mir eine echte Freude und Ehre, dabei zu sein!
Noch ein Hinweis: Nur weil ein Wein es nicht in meine detaillierten Beschreibungen geschafft hat, bedeutet das keineswegs, dass er qualitativ schwach war. Ich habe alle Rieslinge verkostet und dabei sowohl versucht, sie objektiv zu bewerten als auch meine ganz persönlichen Eindrücke festzuhalten.
Meine Eindrücke zu den Burgundern und Silvanern gibt es am Mittwoch in meinem Newsletter zu lesen.
That’s it für meine diesjährigen Eindrücke der VDP GG Vorpremiere aus Wiesbaden. Over and out.




