VDP GROSSES GEWÄCHS® 2026 — Wiesbaden

Teil 2: Von 23. bis 25. August war es dieses Jahr wieder soweit. Der VDP lud rund 200 der weltweit wichtigsten Sommeliers, Publizisten und Weinexperten nach Wiesbaden ein, um sich ein Urteil über den neuen Jahrgang der Grossen Gewächse (GG) zu bilden. Dieses Jahr konnte ich auf Grund eines privaten Termin nur an zwei Tagen probieren. Von den angestellten 397 Weinen habe ich 320 geschaftt. Über meine Eindrücke und Einschätzungen zu den einzelnen Regionen sowie mein Urteil zu den angestellten Burgundern und Silvanern werde ich in diesem Beitrag berichten. Meine Eindrücke zu den Rieslingen findest du hier.

Max Kaindl, 03. September 2026
Lesezeit etwa 15 Minuten

VDP.GROSSES GEWÄCHS®
Vorpremiere 2026 —
Burgunder und Silvaner

© VDP by Peter Bender

Spätburgunder, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Silvaner standen in Wiesbaden neben den Rieslingen ebenfalls auf dem Programm. Da ich dieses Jahr nur zwei Tage dabei sein konnte, musste ich mich bei den Burgundern etwas limitieren. Ich habe dennoch versucht, über alle Regionen einen möglichst breiten Gesamteindruck zu gewinnen.

Bevor es losgeht, ein kurzer Vermerk zur besseren Einordnung meiner Notizen. Verkostet habe ich – soweit möglich – blind. Ich kannte lediglich die zu verkostende Region, die Rebsorte und die Flightnummer, jedoch nicht die Weine und Weingüter des einzelnen Flights. Bei den beschriebenen Weinen geht es mir nicht immer um die höchste objektive Bewertung, sondern auch darum, ob mich ein Wein persönlich berührt hat. Gänsehaut-Feeling? Lagerfeuerstimmung? Oder einfach nur Pure Joy? Faktoren, die ich in meinen unten gelisteten persönlichen Highlights mit einbezogen habe.

Meine hier festgehaltenen Eindrücke können allerdings nur Momentaufnahmen abbilden, die entsprechend eingeordnet werden sollten. Sie ergeben vielmehr ein gesamtheitliches Bild aus vielen einzelnen Puzzleteilen. In meinem Fall: Das Bild der Jahrgänge 2024 und 2025 für Burgunder und Silvaner. Meine Eindrücke zu den 2025er Rieslingen findest du hier.

Da eine ausführliche Beschreibung aller 320 verkosteten Weine den Rahmen dieses Blogs sprengen würde, habe ich mich auf die Highlights der einzelnen Regionen sowie deren Gesamteindruck fokussiert. Die vollständige Liste werde ich in meinem Abonennten auf Substack zur Verfügung stellen.

Ein Hinweis in eigener Sache: Da ich – anders als bei Riesling – bei den Burgundern und Silvanern noch nicht über das nötige tiefe Jahrgangswissen verfüge, werde ich auf Jahrgangsvergleiche weitestgehend verzichten. Ich möchte keine oberflächlichen oder erdachten Vergleiche ziehen, nur um den Schein von Expertise zu wahren.

Spätburgunder

77 Spätburgunder. 2024 wenn nicht anders angegeben

Bei den Roten starte ich dieses Jahr wieder von Nord nach Süd.

Ahr

10 Spätburgunder. Alle aus 2024

Im Vergleich zum aus meiner Sicht recht schweren Jahrgang 2023 war 2024 der Ahr deutlich wohlgesonnener. Leicht zu bewirtschaften war das Jahr trotzdem nicht. Die vielen kühlen, frischen Tage hielten jedoch auch die wärmespeichernden Schieferlagen in Balance. Das Ergebnis sind Spätburgunder mit einer bemerkenswert kühlen, saftigen Anmutung. Leider standen in Wiesbaden nur zehn Weine von drei Betrieben zur Verkostung. Die Qualität dieser kleinen Auswahl überzeugte dafür umso mehr.

Die beste Kollektion der Ahr stellte für mich in diesem Jahr Jean Stodden. Noble Kirschfrucht, präziser Druck, engmaschiges Tannin und saftige Länge zogen sich durch sämtliche Weine. An der Spitze stand klar der Rosenthal. Hell und fein gezeichnet in der Nase, mit jener betörenden Kirschfrucht, die viele der besten 2024er prägt. Am Gaumen druckvoll und fokussiert, das Tannin dicht und präsent. Viel Saft, helle Würze, langer Nachhall.

Überrascht hat mich die deutlich wahrnehmbare Reduktion in der Kollektion von Meyer-Näkel. Mit Ausnahme des Kräuterbergs zog sich eine für mich schwer einzuordnende und eher störende Reduktionsnote durch die Weine. Am Gaumen präsentierten sie sich hingegen deutlich frischer und feiner.

Der Kräuterberg war nicht nur der beste Wein des Hauses, sondern mein Favorit der gesamten Ahr. In der Nase endlich Klarheit: hellroter Saft, frisch, animierend, betörend. Am Gaumen zarter Schmelz, nobles, fein poliertes Tannin und eine bemerkenswerte Balance. Nicht der allerletzte Druck, dafür tänzelnd, saftig und ungemein fein. Ein herrlicher Gaumen.

Insgesamt gefiel mir die Ahr deutlich besser als im Jahrgang 2023. Trotz der kleinen Auswahl wirkte das Feld homogener, zugleich trat die Handschrift der einzelnen Weingüter klarer hervor. Ein sehr gelungener Auftakt in den Burgunder-Reigen.

Mosel

Ja, auch an der Mosel gibt es seit dem Jahrgang 2022 ein Spätburgunder GG. Maximin Grünhaus vinifiziert dafür einen Wein aus dem Abtsberg. Wer mehr über die damalige Premiere erfahren möchte, dem empfehle ich meinen Artikel hier. Aufgrund des verheerenden Frosts Ende April 2024 konnte in diesem Jahr allerdings kein Grünhäuser Pinot Noir GG in Wiesbaden gezeigt werden.

Anmerkung: Der Trend zum Mosel-Spätburgunder ist derzeit bei vielen Weingütern zu beobachten. Ich persönlich stehe ihm jedoch skeptisch gegenüber. Die Mosel sollte sich meiner Meinung nach stärker auf das konzentrieren, was sie wirklich einzigartig macht: feine, zarte und verspielte frucht- und edelsüße Weine, die Extrakt, Dichte und Finesse auf eine Weise verbinden, wie es kaum eine andere Region kann. Ich kenne das Argument der rückläufigen Nachfrage nach Süßwein. Aus meiner Sicht liegt diese Entwicklung jedoch auch an der Art, wie die Mosel ihre Weine vermarktet. Mehr zu meinen Gedanken darüber findet sich in meinem Artikel über die Mosel aus dem vergangenen Frühjahr.

Rheingau

4 Spätburgunder. 2024 wenn nicht anders angegeben

Bei lediglich vier angestellten Weinen wäre ein Regionsfazit unseriös. August Kesselers Höllenberg und Berg Schlossberg sowie der 2023er Höllenberg der Krone Assmannshausen überzeugten qualitativ durchaus. Stilistisch lagen sie jedoch so weit von dem entfernt, was ich unter Trinkvergnügen verstehe, dass ich an dieser Stelle nicht näher auf sie eingehen möchte.

Kurz gesagt: viel Waldboden, teils überreife Kirschfrucht und jener Stil, den ich für mich als „altdeutschen Geschmack“ bezeichne. Wer genau das sucht, wird hier fündig.

Franken

5 Spätburgunder. alle aus 2024

Das Durchschnittsniveau des fränkischen Flights war auch in diesem Jahr besonders hoch. Das lag allerdings auch daran, dass allein drei Weine von Sebastian Fürst stammten. Hinzu kam mit dem Weingut am Stein aus Würzburg ein bemerkenswerter Neuzugang.

Die Rede ist vom Stettener Stein Spätburgunder GG. Marius Rau hatte mir den Wein bereits im vergangenen Jahr vom Fass und später noch einmal kurz nach der Füllung gezeigt. Ich denke, ich trete der Familie Knoll, allen voran Ludwig und Sandra, nicht zu nahe, wenn ich festhalte: Marius hat das Spätburgunder-Niveau des Hauses in Sachen Frische, Finesse und Präzision noch einmal spürbar angehoben. Zu Beginn zeigt der Wein eine leichte Reduktion. Dahinter kühl, klar und herrlich animierend. Hellrote Frucht, dunkle Kräuter, zarter Schmelz und fein poliertes Tannin. Saftig, präzise und tänzelnd bis ins lange Finish. Ein beeindruckender Einstand.

Und nun zu Fürst. Ich liebe die unverwechselbare Stilistik der vom Buntsandstein geprägten Spätburgunder von Sebastian Fürst. Ausschlaggebend ist jedoch nicht allein meine persönliche Vorliebe, sondern die seit Jahren außergewöhnliche Qualität und Konstanz der Weine aus Bürgstadt. Fürst gehört für mich deshalb in jedem Jahr zum engsten Kreis der Anwärter auf die beste Spätburgunder-Kollektion Deutschlands. 2024 holte sich das Weingut diesen Titel eindrucksvoll, dicht gefolgt von Friedrich Keller. Mehr dazu im Baden-Teil.

Was macht Fürsts Weine für mich so besonders? Sie versuchen nicht, Burgund nachzuahmen. Ob das an den gänzlich anderen Böden, der stringenten Idee des Weinguts oder an beidem liegt, vermag ich nicht abschließend zu beurteilen. Entscheidend ist ohnehin das Ergebnis im Glas. Ich kenne die Weine seit 2012, intensiv seit 2017. Über all diese Jahre reicht die Spanne, bei allen jahrgangsbedingten Schwankungen, fast immer von hervorragend bis groß. Eine solche Konstanz über diesen Zeitraum ist mir bei deutschem Spätburgunder bisher kaum begegnet.

Alle drei 2024er zeigten sich ungemein präzise, dicht und fein strukturiert, dazu tänzelnd und geprägt von jenem kühlen Saft, der den Jahrgang für mich auszeichnet. Der Schlossberg, mein persönlicher Favorit, erreicht anders als 2023 in Länge und Tiefe nicht ganz den Hundsrück. Dafür besticht er mit betörender hellroter Frucht und einer bereits in seiner Jugend verführerischen Zugänglichkeit. Der Centgrafenberg zeigt sich im Trio dunkler: Kirsche, etwas Waldboden und ein vergleichsweise rustikaleres Tannin. Das ist kein Qualitätsurteil, sondern eine Frage der stilistischen Präferenz.

Rheinhessen

9 Spätburgunder. alle aus 2024

Der VDP.Rheinhessen konzentriert sich derzeit bei den Großen Gewächsen auf Riesling und Spätburgunder. Das ist auch gut so. Während die 19 Mitgliedsbetriebe bei trockenem Riesling längst zur deutschen Spitze gehören, haben sie beim Spätburgunder noch etwas Weg vor sich. Die bewusste Beschränkung auf diese beiden Rebsorten steht dem Regionalverband deshalb gut zu Gesicht.

Gutzler ist und bleibt für mich der führende Betrieb für rheinhessischen Spätburgunder. Morstein und Höllenbrand sind präzise und fein herausgearbeitet, mit der für Gutzler typischen fleischigen und leicht blutigen Aromatik. 2024 liegt der Morstein vor dem Brunnenhäuschen. Zarteres Tannin, mehr Tiefe, festerer Kern und der längere Nachhall.

Mit der Hommage à Felix Peters aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott gelingt Oliver Spanier ein beeindruckendes Spätburgunder-Debüt im Zellertal. Dunkler, dichter und ernster als das Kirchenstück. Fester Kern, präsentes Tannin, dazu viel Saft und ein ungemein elegantes, langes Finish. Eine würdige Hommage an den viel zu früh verstorbenen Felix Peters. Seit der mit dem Jahrgang 2019 begonnenen stilistischen Neuausrichtung gewinnen die Rotweine vom Roten Hang und aus den Lagen rund um Hohen-Sülzen kontinuierlich an Finesse und Klarheit. Das bislang vor allem für seine vom Gestein geprägten Rieslinge bekannte Weingut entwickelt sich damit zunehmend zu einem echten Geheimtipp für Spätburgunder.

Pfalz

21 Spätburgunder. 2024 wenn nicht anders angegeben

Die Pfalz hat in diesem Jahr einige ausgesprochen trinkfreudige, strukturierte und erfrischend eigenständige Spätburgunder hervorgebracht. Die beste Kollektion stellte für mich einmal mehr Rings. In den vergangenen Jahren gefallen mir die Spätburgunder der Rings-Brüder beinahe besser als ihre Rieslinge. Das wertet die Rieslinge keineswegs ab, sondern zeigt vielmehr, auf welchem Niveau die Rotweine inzwischen angekommen sind. Jahr für Jahr gewinnen sie an Kontur und Präzision. Langsam stellt sich die Frage: Wie viel besser soll das noch werden? Felsenberg und Saumagen beginnen dunkel, saftig und mit fleischiger Würze. Am Gaumen enorme Frische, glockenklarer Saft und feinstes Tannin. Tänzelnd, druckvoll, lang. Beeindruckend.

Mit etwas Abstand folgten auch in diesem Jahr die Weine von Christmann. Seit einigen Jahren ist der stilistische Wandel hin zu mehr Finesse und Transparenz deutlich zu spüren. Anders als 2023 besitzen die 2024er für mich die nötige Dichte und Reife für Spätburgunder GGs auf höchstem Niveau. Der Idig lag knapp vor dem neuen Pinot-Flaggschiff Schild. Er (Idig) zeigt sich überraschend warm und reif in der Nase, dicht gewoben und fleischig, dazu feine Erdbeerfrucht. Am Gaumen deutlich kühler. Glockenklarer Saft, präzises Tannin, große Eleganz und ein ungemein animierender Nachhall. Mit Luft etwas ruppiger, doch am Gaumen eine Macht.

Philipp Kuhns Kirschgarten überraschte mit intensiver roter Kirschfrucht, einer fein strukturierten Textur und saftigem Finish. Philipp Kuhn zeigt damit einmal mehr, wie sicher er weiße und rote Rebsorten gleichermaßen beherrscht.

Auch Jülgs Sonnenberg KT überzeugte, wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau als in den gewohnt starken Vorjahren. Der KB verdient ebenfalls eine Erwähnung. Intensiv und brillant in der Nase: präzise Piemont-Kirsche, Süßholz und ein Hauch Weihnachtsgebäck. Am Gaumen dicht und druckvoll, mit festem Kern, feinstem Tannin und klarem, noblem Saft. Langes, fein saftiges Finish. Nicht ganz mit der Brillanz von 2023, aber weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Bei den gereiften Spätburgundern lag Rebholz mit dem Im Sonnenschein aus 2021 klar vorn. Für den Jahrgang überraschend warm in der Nase, mit Luft dann fester und frischer. Cassis, etwas Wald. Am Gaumen weiches Tannin, gut eingebundene Säure und mürbe rote Frucht. Gute Balance, Länge und Tiefe. Persönlich nicht mein Stil, qualitativ jedoch beachtlich.

Baden

16 Spätburgunder. 2024 wenn nicht anders angegeben

Am Kaiserstuhl ist seit einigen Jahren eine bemerkenswerte Bewegung zu spüren. Spätestens mit dem Jahrgang 2024 ist sie unübersehbar. Dass Friedrich Kellers Weine von Jahr zu Jahr präziser, feiner und brillanter werden, dürfte aufmerksamen Weinliebhabern kaum entgangen sein. Mindestens ebenso bemerkenswert ist für mich jedoch die Entwicklung bei Dr. Heger. Seit 2022 gewinnen die Weine spürbar an Frische und Finesse. Mit dem Jahrgang 2024 erreicht dieser Weg nun ein Niveau, das mehr als nur eine Randnotiz verdient.

Auch unter Joachim Heger gehörte das Weingut qualitativ zweifellos zur badischen Spitze, und die Weine trafen mit ihrer kraftvolleren Stilistik durchaus den Geschmack ihrer Zeit. Auf mich wirkten insbesondere die Jahrgänge 2018 und 2019 rückblickend dennoch etwas aus der Zeit gefallen. Seit Rebecca Heger den Keller übernommen hat, vollzieht sich eine klare stilistische Neuausrichtung. Der Ausbau im Holz wirkt subtiler, die Reduktion zart und stimmig eingebunden. Die Weine sind heller, klarer und geschliffener geworden, ohne an Druck oder Substanz zu verlieren.

Vor allem die Balance der 2024er macht diese Kollektion für mich zur überzeugendsten aus Baden in diesem Jahrgang. An ihrer Spitze steht der Winklerberg Wanne Spätburgunder, auch „Häusleboden“ genannt. Wärmer, würziger und reifer als der Winklen „Rappenecker“, mit einem feinen fleischigen Akzent. Der Saft bleibt dennoch kühl und präzise, das Tannin dicht, zart und fein poliert. Engmaschig und fast seidig in der Textur, erinnert mich der Wein an Fürsts Schlossberg. Ungemein saftig und druckvoll zieht er sich bis in ein sehr langes Finish.

Dr. Heger sollte man damit wieder sehr genau im Blick behalten. Der Jahrgang 2024 zeigt eindrucksvoll, wie überzeugend dieser neue Stil bereits funktioniert.

Auch Friedrich Kellers Weine verdienen eine gesonderte Erwähnung. Zu häufig und aus meiner Sicht zu Unrecht stehen sie im Schatten der Weine seines engen Freundes Julian Huber. Ein direkter Vergleich war in diesem Jahr allerdings kaum möglich, da von Julian lediglich das Bienenberg GG einzeln gezeigt wurde. Davon abgesehen war Kellers Kollektion schlicht zu stark, um sie auf einen solchen Vergleich zu reduzieren. Seine 2024er Spätburgunder sind im besten Sinne Glou-Glou-Weine auf höchstem Niveau. Das Steinriese GG brillierte mit kühler, dunkler Nase mit präziser Kirschfrucht, dunkler Würze und fleischig-blutigen Anklängen. Am Gaumen enorm präzise, mit feinstem Tannin, festem Kern und vertikaler, tänzelnder Struktur. Dicht und druckvoll, zugleich hochfein bis ins elegante Finish. Ein leiser Riese. Best-buy bleibt für mich aber der Eichberg. Heller, strahlender und offener als der Steinriese. Weniger dicht und fest gebaut, dafür kühl, glockenklar im Saft und bereits deutlich präsenter.

Ein Wort zu Hubers 2024ern. Da die Mengen erneut äußerst gering ausfielen, zeigte Julian in Wiesbaden lediglich seinen Bienenberg Spätburgunder. Mit Ausnahme des Malterdinger Rot wurden jedoch sämtliche Rotweine abgefüllt. Bei den Weißweinen wird es aus diesem Jahrgang hingegen keine Lagenweine geben. Wer mehr über meine Eindrücke von Julians 2024ern lesen möchte, dem empfehle ich meinen Bericht über den Besuch bei ihm im Frühjahr. Anmerkung: Zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung, auf die Füllung der weißen Lagenweine zu verzichten, noch nicht gefallen.

Baden präsentierte sich in Wiesbaden als die beste Region sowohl in der Breite als auch in der Spitze bei den Spätburgundern. Vor allem die Winzer rund um den Kaiserstuhl wissen mittlerweile sehr genau, wie man guten Pinot macht.

Württemberg

10 Spätburgunder. 2024 wenn nicht anders angegeben

Württemberg musste ich dieses Jahr aus Zeitgründen auslassen.

Silvaner

14 Silvaner. 2025 wenn nicht anders angegeben

Die 2025er Silvaner gehörten für mich zu den stärksten und geschlossensten Gruppen der Vorpremiere. Viele Weine verbinden eine lebendige, mitunter ausgesprochen rassige Säure mit festem Phenolgerüst, kühlem Saft und einer markanten salzigen Ader. Sie besitzen Dichte, wirken dabei aber selten schwer. Vielmehr sind es Spannung, Präzision und ein langes, oft forderndes Finish, die diesen Jahrgang prägen.

Besonders stark präsentierte sich Rudolf May. Der Himmelspfad zeigt sich nervig, jodig und dicht, mit ordentlich Zug und einem langen, salzigen Finish. Ein hervorragender Silvaner für Freaks. Der Rothlauf geht noch einmal einen Schritt weiter. Dunkler, würziger und fester, zugleich balancierter, verspielter und von einer bemerkenswert edlen Salzigkeit getragen. Ebenfalls überzeugend der Ratsherr von Max Müller I, der leise und elegant beginnt, am Gaumen aber viel Druck, Spannung und Länge entwickelt. Die Stein-Harfe des Bürgerspitals verbindet Straffheit und Kraft mit einer fein gewobenen Struktur.

Die drei Weine aus dem Escherndorfer Lumpen zeigten dagegen, wie unterschiedlich eine Lage interpretiert werden kann. Horst Sauers Am Lumpen 1655® besitzt zwar Spannung, Säure und Länge, wird in der Nase für meinen Geschmack jedoch von einer dropsigen, deutlich kalt vergorenen Aromatik gebremst. Max Müller I wirkt im direkten Vergleich kühler, saftiger und präziser, Rainer Sauer ähnlich im Kern, aber noch etwas salziger.

Der klare Höhepunkt war für mich jedoch das Maustal vom Zehnthof Luckert. Helle Blüten und weißes Birnenfruchtfleisch treffen hier auf eine zarte, beinahe schwerelose Struktur. Die Säure bleibt lebendig, der Gerbstoff fein, alles wirkt geschmeidig und präzise ineinander verwoben. Ein Silvaner, der tänzelt, ohne an innerer Festigkeit zu verlieren, und lange, saftig und leicht kräutrig ausklingt. So muss Silvaner. Bitte mehr davon.

Neben den 2025ern boten einige Weine aus früheren Jahrgängen zusätzlichen Kontext. Der 2024er Stettener Stein vom Weingut am Stein zeigt in der Nase bereits etwas mehr Reife, bleibt am Gaumen jedoch erstaunlich kühl und seriös. Rassige Säure, ein festes Phenolgerüst und viel Salz sorgen für Spannung und ein langes, zehrendes Finish. Ein kraftvoller, dabei präzise gebauter Silvaner, dessen Gaumen deutlich frischer wirkt, als es die Nase zunächst vermuten lässt.

Der 2021er Casteller Schlossberg der Fürstlich Castell’schen Domäne ist dagegen bereits klar von Reife geprägt. Banane, reife Birne und würzige Kräuternoten bestimmen die intensive Nase. Am Gaumen wirkt der Wein dichter und fester, als es die Aromatik erwarten lässt, befindet sich aus meiner Sicht aber bereits in seinem idealen Trinkfenster. Ein Silvaner für den jetztigen Genuss.

Chardonnay

8 Chardonnay. 2024 wenn nicht anders angegeben

Der mengenmäßig äußerst kleine Jahrgang 2024 war in Wiesbaden entsprechend schmal vertreten. Gerade einmal acht Chardonnays wurden gezeigt, wobei der Wein von Salwey aus dem Jahrgang 2023 stammte. Sieben Weine reichen schlicht nicht aus, um belastbare Aussagen über den Jahrgang oder regionale Entwicklungen zu treffen. Daher an dieser Stelle weniger Gesamturteil, mehr Fokus auf die interessantesten Weine.

Allen voran überzeugte mich der Winklerberg Hinter Winklen „Gras im Ofen“ von Dr. Heger. Erneut zeigt sich hier diese sehr feine, helle und auffallend präsente Holzwürze, die sich zunehmend zu einem Merkmal der neuen weißen Heger-Stilistik zu entwickeln scheint. Anfangs noch zart, leise und von feiner Reduktion geprägt, gewinnt der Wein mit Luft deutlich an Kontur. Er zieht sich zusammen, entwickelt mehr Druck, Salz und weißen Pfeffer und endet lang, saftig und präzise. Ein ausgesprochen eleganter Chardonnay, der seine Kraft erst nach und nach offenlegt.

Der Kirchberg von Franz Keller präsentiert sich dagegen fast demonstrativ zurückhaltend. Kühl, hell und zunächst sehr verschlossen, wirkt er am Gaumen zart und fein, beinahe schon etwas zu verhalten. Mit Luft zeigt sich mehr nobles Holz, die Frucht bleibt hell und die Balance stimmig. Dennoch fehlt im Moment der letzte Druck und auch etwas Tiefe. Ein eleganter Wein mit viel Feinheit, dessen weitere Entwicklung ich allerdings nur schwer einschätzen kann.

Für einen starken Kontrapunkt sorgte Salwey mit dem 2023er Henkenberg Steingrubenberg. Dicht, tief und ausgesprochen fest gebaut, zeigt er bereits eine etwas weiter entwickelte Frucht, die jedoch von frischer Säure und einer zupackenden Phenolik gut getragen wird. Das lange, salzige Finish wirkt aktuell noch leicht trocknend, besitzt aber Substanz und klare Kontur. Ein Chardonnay, der Zeit braucht und sich mit weiterer Reife noch deutlich harmonischer zusammenfügen dürfte.

Grauburgunder

14 Grauburgunder. 2024 wenn nicht anders angegeben

Ausgerechnet Grauburgunder. Grauburgunder gehört zu den Rebsorten, mit denen ich mich regelmäßig schwertue. Umso überraschender war für mich, dass mir die 2024er Grauburgunder in Wiesbaden als Gruppe am besten von allen weißen Burgundern gefielen. Bei lediglich sieben gezeigten Weinen lässt sich daraus allerdings weder ein belastbares Jahrgangsbild noch eine Aussage über regionale Entwicklungen ableiten. Einige Weine verdienen dennoch eine genauere Betrachtung.

Franz Keller zeigte zwei deutlich unterschiedliche Interpretationen. Der Bassgeige Kähner präsentiert sich jodig, hell und beinahe leise. Grapefruit, ein schlanker Körper und eine leicht zugespitzte Säure verleihen ihm eine auffallend leichtfüßige Art. Im Kern bleibt er fest und endet trotz seiner Zartheit lang und fein saftig. Der Schlossberg besitzt dagegen mehr Reife, Dichte und vor allem deutlich mehr Druck. Das Holz ist fein eingebunden, die Säure frisch und die Phenolik zupackend. Er zeigt sich bereits jetzt erstaunlich offen, besitzt mit seinem langen, festen Finish aber genügend Substanz für einige Jahre Flaschenreife.

Die stärksten Weine kamen für mich von Dr. Heger. Der Schlossberg startet mit präsentem, aber gut eingebundenem neuem Holz und einer feinen Reduktion. Am Gaumen wirkt er frisch, kompakt und konsequent auf der hellen Seite. Weißes Fruchtfleisch, lebendige Säure und eine reife, feste Phenolik greifen präzise ineinander. Das lange, leicht schmelzige Finish erinnert dabei eher an einen etwas reiferen Chardonnay als an klassischen Grauburgunder. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Noch überzeugender präsentierte sich der Vordere Winklerberg. Im Holzeinsatz ähnlich, wirkt er etwas präziser, saftiger und feiner balanciert. Er schiebt mit bemerkenswertem Druck über den Gaumen, bleibt dabei hell, frisch und elegant. Weiße Blüten und weißer Pfirsich begleiten das lange, fein saftige Finish. Auch dieser Wein entzieht sich meiner klassischen Vorstellung von Grauburgunder und vielleicht gefällt er mir gerade deshalb so gut. Bitte mehr davon.

Die besten Grauburgunder der Vorpremiere überzeugten weniger über Reife, Breite und üppigen Schmelz als über Frische, helle Frucht, feste Phenolik und Präzision. Vermutlich war genau das der Grund, weshalb ausgerechnet diese Rebsorte für mich zur positiven Überraschung unter den weißen Burgundern wurde.

Weissburgunder

25 Weissburgunder. 2025 wenn nicht anders angegeben

Weißburgunder gehörte für mich zu den enttäuschendsten Gruppen der Vorpremiere. Viele Weine wirkten süßlich in der Frucht, früh zugänglich und durchaus saftig, ließen dahinter aber Druck, Tiefe und eine klare innere Struktur vermissen. Oft blieb wenig mehr als gefälliger Trinkfluss. Für Große Gewächse war mir das insgesamt zu ausdruckslos und zu wenig von Herkunft geprägt.

Die größte Gruppe kam aus der Pfalz. Gerade die 2025er zeigten häufig eine spürbare Extraktsüße, offene Frucht und wenig Zug im Finish. Kirschgarten von Knipser und Rosenkranz von Theo Minges wirkten animierend, blieben aber ebenso an der Oberfläche wie der Langenmorgen von Bassermann-Jordan. Münzberg und das Mandelberg Am Speyrer Weg besaßen etwas mehr Würze, Salz und Festigkeit, ohne sich entscheidend abzusetzen. Auch die 2024er aus der Pfalz ergaben kein wesentlich geschlosseneres Bild. Mehr Holz, Reduktion und Reife, aber selten die nötige Präzision. Der Sonnenberg von Jülg war mit seiner hellen, saftigen und fein balancierten Art eine angenehme Ausnahme, verlief im Kern jedoch etwas.

In Baden wirkte die Stilistik weniger süßlich, dafür teilweise deutlich reifer und stärker vom Ausbau geprägt. Der Winklerberg Winklen von Dr. Heger zeigte Apfel, Apfelschale und eine bereits mürbere Phenolik, blieb dank seiner festen Struktur und der guten Balance aber stimmig. Der Altenberg Weingarten von Schlumberger-Bernhart wirkte dagegen überkonzentriert, grob und in Frucht, Säure und Phenolik nicht harmonisch. Auch die beiden 2023er von Salwey und dem Staatsweingut Freiburg konnten das Gesamtbild nur bedingt aufhellen.

Drei Weine setzten sich für mich dennoch ab. Der Mandelberg von Ökonomierat Rebholz war einer der präzisesten Weißburgunder der Verkostung. Jodig, leicht grünwürzig und mit deutlich mehr Druck als viele seiner Nachbarn. Noch schwieriger einzuordnen, aber mit viel Potenzial, präsentierte sich die Kalmit von Kranz. Reduktion und neues Holz verdecken aktuell noch große Teile des Weins, darunter liegen jedoch bemerkenswerte Kompaktheit, Druck und viel Salz. Ein polarisierender Weißburgunder, dessen Entwicklung interessant werden dürfte.

Der stärkste badische Vertreter war für mich der Winklerberg Hinter Winklen von Dr. Heger. Feine Reduktion, nobles Holz und eine helle, klare Frucht bestimmen einen zarten, präzise gebauten Wein. Er besitzt gute Balance, feinen Schmelz und ausreichend Druck, bleibt insgesamt aber stärker auf Eleganz als auf Kraft ausgerichtet. Auch ihm hätte etwas mehr innere Tiefe gutgetan.

Diese drei Weine zeigten, was möglich gewesen wäre. Insgesamt blieb Weißburgunder in Wiesbaden für mich jedoch zu oft süßlich, konturlos und strukturell erstaunlich unverbindlich. Gerade auf GG-Niveau war das schlicht zu wenig.

Fazit

Gesamteindruck

Anders als viele Verkosterkollegen, mit denen ich mich in Wiesbaden ausgetauscht habe, empfand ich die 2024er Spätburgunder überwiegend weder als warm noch als „gekocht“. Natürlich gab es einzelne Ausnahmen. Mein vorherrschender Eindruck war jedoch ein anderer. Viele Weine besitzen einen kühlen, herrlich saftigen Kern, feines Tannin und eine lebendige Säure. Dazu kommt eine klare, oft betörende Kirschfrucht, die den Weinen bereits in ihrer Jugend viel Charme und Trinkfluss verleiht.

Ob 2024 der tiefste, langlebigste oder objektiv größte Spätburgunderjahrgang der vergangenen Jahre ist, vermag und möchte ich zu diesem Zeitpunkt nicht beurteilen. Für meinen persönlichen Zugang zu Pinot Noir ist das ohnehin nicht entscheidend. Ich trinke Burgunder tendenziell lieber jünger als älter und liebe diesen unmittelbaren Trinkfluss, wenn sich feines Tannin, frische Säure und präzise Frucht fast schwerelos miteinander verbinden. Ein Wein muss für mich nicht immer maximal dicht, stoffig oder kraftvoll sein. 2024 liefert stattdessen erstaunlich viel Saft, Eleganz und Glou-Glou-Faktor auf höchstem Niveau.

Spätburgunder

Regional präsentierte sich Baden sowohl in der Breite als auch in der Spitze am überzeugendsten. Die Entwicklung bei Dr. Heger und Franz Keller gehört für mich zu den wichtigsten Erkenntnissen dieser Vorpremiere. Beide Weingüter zeigen, wie präzise, hell und fein Spätburgunder vom Kaiserstuhl inzwischen interpretiert werden kann. Die beste Kollektion insgesamt kam für mich dennoch aus Franken. Sebastian Fürst bleibt mit seiner unverwechselbaren Stilistik und beeindruckenden Konstanz der Maßstab für deutschen Spätburgunder. Heger und Keller folgten knapp dahinter. Auch die Pfalz überzeugte mit eigenständigen, trinkfreudigen Weinen, allen voran bei Rings. Die Ahr zeigte sich deutlich frischer und geschlossener als im Vorjahr, während Rheinhessen weiter an Profil gewinnt.

Weiße Burgunder

Bei den weißen Burgundersorten fiel das Bild wesentlich uneinheitlicher aus. Die kleinen Mengen und teilweise unterschiedlichen Jahrgänge lassen kaum belastbare Rückschlüsse auf 2024 als Ganzes zu. Chardonnay bot einzelne überzeugende Weine, blieb in der Breite aber schwer greifbar. Weißburgunder war für mich die größte Enttäuschung: zu häufig süßlich in der Frucht, strukturell unverbindlich und ohne jene Tiefe oder Herkunftsprägung, die ich von einem Großen Gewächs erwarte.

Ausgerechnet Grauburgunder gefiel mir innerhalb der weißen Burgundersorten am besten. Gerade die Weine von Dr. Heger und Franz Keller entfernten sich erfreulich weit von meiner Vorstellung eines klassischen, breiten und reifen Grauburgunders. Helle Frucht, frische Säure, feste Phenolik und eine präzise Holzwürze verliehen ihnen vielmehr die Anmutung eines fein gebauten Chardonnays. Vielleicht gefielen sie mir gerade deshalb so gut.

Silvaner

Eine Sonderstellung nahmen die 2025er Silvaner ein. Sie gehörten zu den überzeugendsten Weißweinen der gesamten Vorpremiere. Viele Weine besitzen Spannung, rassige Säure, festes Phenolgerüst und eine markante salzige Ader. Besonders Rudolf May präsentierte eine starke Kollektion, während das Maustal vom Zehnthof Luckert für mich den qualitativen Höhepunkt bildete. Zart und beinahe schwerelos, zugleich fest, saftig und lang. Ein Silvaner, der eindrucksvoll zeigt, wie viel Finesse diese Rebsorte besitzen kann.

So bleibt für mich ein zweigeteiltes Fazit. 2024 bereitete bei den Spätburgundern mit seiner kühlen Saftigkeit, Eleganz und frühen Zugänglichkeit viel Freude. Bei den weißen Burgundersorten lagen Licht und Schatten dagegen deutlich näher beieinander. Die 2025er Silvaner zeigten schließlich, woran es vielen Weißburgundern fehlte. Spannung, innere Struktur und eine klare, unverwechselbare Kontur.

Was gesagt werden muss

Leider zeichnet sich in Wiesbaden immer deutlicher eine Tendenz ab: Mehr Winzer stellen nur noch Teile ihrer Kollektion an oder bleiben der Veranstaltung ganz fern. Das ist bedauerlich, weil dadurch ein belastbarer Gesamteindruck einzelner Regionen – und letztlich auch Deutschlands – zunehmend erschwert wird.

Man könnte es sich leicht machen und fordern, der VDP müsse seine Mitglieder schlicht zur Teilnahme verpflichten. Das griffe jedoch zu kurz und würde die möglichen Ursachen ausblenden. Nach meinem Eindruck haben manche Winzer durchaus nachvollziehbar das Gefühl, dass ihre Weine in Wiesbaden in den vergangenen Jahren zu wenig Beachtung gefunden haben.

Natürlich besteht kein Anspruch auf eine Erwähnung, nur weil ein Betrieb seine Weine anstellt. Ebenso verständlich ist aber die Frage, weshalb ein Winzer mit erheblichem Aufwand seine besten Flaschen nach Wiesbaden schicken soll, wenn sie bei einem großen Teil der Verkostenden selten oder gar nicht im Glas landen.

Wenn der VDP möchte, dass mittelfristig wieder mehr Betriebe ihre Weine vollständig bei der Vorpremiere zeigen, wird er sich deshalb auch mit der Zusammensetzung und Arbeitsweise des Verkosterkreises beschäftigen müssen. Ähnlich wie die Jungs von Prädikatsmemes hätte ich dazu durchaus ein paar Ideen. @VDP: Bei Interesse gerne melden.

Merci

Zum Abschluss möchte ich dem VDP und dem gesamten Orga-Team rund um Theresa Olkus und Hilke Nagel in Wiesbaden ein großes Dankeschön aussprechen. Danke für die Einladung zu dieser außergewöhnlichen und perfekt organisierten Veranstaltung. Es war mir eine echte Freude und Ehre, dabei zu sein!

Noch ein Hinweis: Nur weil ein Wein es nicht in meine detaillierten Beschreibungen geschafft hat, bedeutet das keineswegs, dass er qualitativ schwach war. Ich habe alle Rieslinge verkostet und dabei sowohl versucht, sie objektiv zu bewerten als auch meine ganz persönlichen Eindrücke festzuhalten.

Meine Eindrücke zu den Rieslingen gibt es hier zu lesen.

That’s it für meine diesjährigen Eindrücke der VDP GG Vorpremiere aus Wiesbaden. Over and out.

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That’s it für meine diesjährigen Eindrücke der VDP GG Vorpremiere aus Wiesbaden. Over and out.

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© VDP by Peter Bender

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